Ist die „faule“ Jugend für lahme RPG-Quests verantwortlich?

Quests – vor allem in Rollenspielen – sollten episch, überraschend und spannend sein, voller guter Geschichten. Doch man sieht immer mehr das genaue Gegenteil. Liegt das etwa an unserer „faul“ gewordenen Jugend?

Heutzutage sind Spiele wie Fortnite oder League of Legends die Bestseller. Spiele, in denen es eigentlich keine Story gibt. In denen man keine Dialoge mit NPCs führen führen oder Hinweisen folgen muss. Und selbst in Rollenspielen werden solche Dinge oft einfach weggeklickt. Ist unsere Jugend zu faul geworden, um spannenden Geschichten zu folgen?

Ich schließe hier sogar meine eigenen Kinder mit ein. Sie mögen eher Spiele, in denen es nichts zu lesen gibt. In denen man keinen NPCs zuhören muss. Selbst in Fallout 76 begegnen mir immer wieder Spieler, die nur wenige Sekunden an einem Computerterminal verweilen. Diese Zeit reicht nie aus, um all die kleinen Geschichten zu lesen, die es dort gibt.

Oder schauen wir uns das Kino an. Welche Filme sind denn besonders beliebt? Die tiefgründigeren, bei denen es viele Dialoge gibt und bei denen man über die Geschichte nachdenken muss? Oder die Actionstreifen mit vielen Effekten, Explosionen und bei denen man das Hirn ausschalten kann?

Oder wird unsere Jugend vielleicht in Richtung „Hirnlosigkeit“ trainiert durch solche Filme und Spiele? Für mich jedenfalls ist es erschreckend zu sehen, wie Spiele immer weniger komplex werden und immer mehr Spieler nicht an Dialogen und Story interessiert sind.

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