Oculus Rift bleibt wohl nur wenigen Gamern vorbehalten

Die genannten Systemanforderungen haben es in sich. Wer sich freut, bald in Virtual-Reality-Spiele abzutauchen, der sollte besser jetzt schon anfangen, zu sparen, denn die genannten Systemanforderungen sind gesalzen:

– NVIDIA GTX 970 / AMD 290 oder besser
– Intel i5-4590 oder besser
– 8GB+ RAM

– Windows 7 SP1 oder neuer
– 2x USB 3.0 Anschlüsse
– HDMI 1.3 Video-Ausgang mit einer Unterstützung von 297 MHz durch die Direct-Output-Architektur

Oculus Rift reizt PCs aus

Oculus VR Chief Architekt Atman Binstock erklärt, dass die Auflösung der Oculus Rift bei 2160×1200 Pixel mit 90Hz liegen würde, was auf zwei Displays verteilt wird. Die reguläre Rechenleistung für eine Auflösung von 1080p mit 60 Hertz würde bei bei 124 Millionen Shaded Pixels in der Sekunde liegt. Bei der Auflösung der Oculus Rift liegt dies schon bei 233 Millionen Pixel pro Sekunde. Allerdings muss das Bild für den 3D-Effekt doppelt berechnet werden, wodurch sich diese Leistung auf über 400 Millionen Pixel pro Sekunde steigert. Dies bedeutet, dass die GPU der Grafikkarte eine drei Mal so hohe Menge an Daten bewältigen muss, als dies bei einem regulären 1080p-Display der Fall ist.

Der PC und vor allem die Grafikkarte muss also sehr leistungsstark sein, sodass man Spiele in VR genießen kann. Hinzu kommt noch, dass im Gegensatz zu einem regulären Display eines Monitors keine Frames ausgelassen werden dürfen. Jeder Frame muss auch wirklich berechnet werden, da dies in 3D sonst direkt auffallen und die Illusion zerstören würde. Daneben muss auch die Latenz so gering wie möglich sein, sodass Bewegungen ohne spürbare Verzögerungen übertragen werden können. All dies lastet den PC extrem aus.

Games in Virtual Reality werden also zumindest zu Beginn nur diejenigen wirklich genießen können, die einen sehr guten PC besitzen.

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