Kein Mod-Support für GTA 5

Hält Rockstar Games und GTA 5 die Online-Community für zu dumm?
Hält Rockstar Games und GTA 5 die Online-Community für zu dumm?

Gerade in den letzten Jahren ist die Modder-Szene stetig gewachsen. Mit dafür verantwortlich ist meiner Meinung nach auch Steam mit ihrem Steam Workshop, wodurch jeder die Möglichkeit erhält Spiele, welche dieses Feature anbieten, durch die Community zu erweitern. Grundsätzlich eine tolle Idee um Spieler langfristiger an ein Spiel zu binden, denn man kann immer neue Dinge und Situationen erkunden und erleben.

John Mcpherson: Es wird vorerst keine Mods geben

In einem Interview mit den Kollegen von Gamespot.com hat sich John Mcpherson zum Thema Modding in GTA 5 geäußert. Auf Grund der riesigen und lebhaften Online-Community sei der Hauptfokus momentan ein Spiel abzuliefern, bei dem der Spieler in keinster Weise abgelenkt oder das Spielerlebnis geschmälert wird.

Damit hat man sich offiziell von Seiten des Publishers Rockstar Games gegen Mods in GTA 5 ausgesprochen.

Hier wird meiner Meinung nach sehr viel potential verschenkt, denn diese Mods verändern oder ergänzen lediglich ein Spiel, wobei man auf die Möglichkeiten der verschiedenen Spiel-Engines zurückgreift. Dabei sind der Kreativität der Mod-Entwickler, bis auf die Engine, keinerlei Grenzen gesetzt. Der Hauptkern der Mods kommt dabei aus der Fanszene eines Spiels.

Negative Aspekte von Mods in einem Spiel?

Es gibt nur eine handvoll an Gründen, wieso man Mods nicht unterstützen wollen würde. Einer ist z.B., dass Mods in Konkurrenz zu offiziellen, oftmals kostenpflichtigen, DLCs stehen und somit die Umsätze des Publishers schmälern.

Dies ist bei dem Großteil der Spieler erst seit 2006 ins Bewusstsein gerückt, denn zu diesem Zeitpunkt hatte Bethesda den legendären „Mini-DLC“ der kostenpflichtigen Pferderüstung für Oblivion für $ 1.99 angeboten. Seitdem gelten solche DLCs zu den „Mini-DLCs aus wirtschaftlichen Beweggründen“ und nicht, wie es früher einmal war, um ein Spiel wirklich zu erweitern.

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