User wollen keine Pay-to play Spiele mehr im Internet

Pay-to-Play Spiele sind unter Spielern immer unbeliebter. Das merkt auch die Spielebranche und sucht nach neuen Wegen und Ideen für die Finanzierung neuer Spiele

Stirbt das Pay-to-play aus?

Wahrscheinlich ist es den meisten Spielern bislang noch garnicht aufgefallen aber im Vergleich zu früheren Jahren sind die Angebote an Spielen die ein Monatsabo erfordern signifikant gesunken. Es scheint als haben die Hersteller und Entwickler einfachere und bessere Wege zum finanzieren neuer Spiele gefunden. Generell kann man durchaus sagen Vorabzahlungen im Bereich der Spiele immer weniger werden es sei den man spielt Book of Ra mit Echtgeld im Novoline casinos.

Kaum noch Spiele mit Monats-Abos

Wer heute nach Spielen sucht die ein Monats Abo erfordern um es spielen zu können der wird schwer enttäuscht Auch wenn man im Bereich der Online-Spiele konsequent nach diesen Pay-to Play-Spielen sucht hat man mittlerweile wirklich Schwierigkeiten diese Art von Spielen zu finden.

Sicherlich eines der bekanntesten dieser Art von Bezahl-Spielen ist das allseits bekannte World of Warcraft. Hier muß der Spieler, wenn er denn dann am Spiel teilnehmen möchte ein Monatsabo abschließen. Doch damit steht dieses Spiel, das Millionen von Abonnenten für sich reklamieren kann, relativ alleine. Einzig die Elder Scroll Reihe bietet den Spielern ein Monats-Ab. Doch auch andere, ähnlich erfolgreiche Spiele, wie z.B. League of Legends oder Everquest 2 bieten Ihren Spielern die Möglichkeit kostenlos zu spielen. Wie kommt es das immer weniger Spieleentwickler von der Möglichkeit einer Abo-funktion Gebrauch machen?

Hart umkämpfter Markt mit gestiegenen Ansprüchen

Zuerst einmal muss man sage das der Bereich der Spiele – und insbesondere der Onlinespiele – umkämpft ist wie nie zuvor. Jedes Jahr werden mittlerweile etliche MMorpg`s auf den Markt gebracht. Und auch wenn sie teilweise völlig unterschiedliche Themenbereiche aufweisen stehen sie doch durch die ähnlich gelagerte Spieleise in direkter Konkurrenz zueinander. Man kann es auch einfacher ausdrücken Ein Spieler der sich für MMORPG`s interessiert wird “Star Wars” ebenso ausprobieren wie “State of survival” oder “Everquest 2”. Zudem drängen Spiele aus dem asiatischen Raum immer stärker auf den europäischen und deutschen Markt. Diese werden oft schon kostenlos oder besonders günstig angeboten und zwingen die Europäischen und amerikanischen Entwickler zum Handeln.

Eine weitere Herausforderung für Spieleentwickler sind die ständig steigenden Ansprüche der Spieler. Kommt ein neues Spiel heraus muß es nicht nur genauso gut sein wie das was auf dem Markt ist, sondern besser. Das gilt gerade in Bereichen wie der Grafik, der Storyline und der Spielbarkeit. Natürlich ist das nicht ohne weiteres immer realisierbar weshalb Spieleschmieden verstärkt dazu übergehen durch andere Vorteile wie zum Beispiel günstiger Anschaffungspreis oder eben dem konsequenten Abo-Verzicht bei der Spieler-Community zu punkten. Trotzdem müssen für die Entwicklung neuer Spiele bereits im Vorfeld immer größere Geldmittel aufgewandt werden die dann über das Spiel wieder erwirtschaftet werden müssen. Dazu gehen die Spielindustrie in den letzten Jahren vermehrt neue Wege.

Alternative Formen der Finanzierung

Den immensen Kostendruck den sich die Firmen ausgesetzt sehen versuchen sie vor allem durch indirekte Bezahlung abzufedern. Einer der am meisten genutzten Möglichkeiten hierbei ist die indirekte Werbung. Etwas das z.B. bei Spielen auf Mobile Apps schon seit Jahren Gang und gebe ist und auch durchweg von den Nutzern akzeptiert wird. Ebenfalls häufig genutzt werden sogenannte in-Game-Käufe. Hier kann der Spieler sich gegen Geld mit zusätzlichen Vorteilen wie Werkzeugen, Waffen oder Spielwährung versorgen. Eine Praxis die zwar gerne genutzt wird oft aber von Spielern kritisch betrachtet wird. Vor allem dann, wenn die Geldkäufe den Spielern im Spiel viel zu große Vorteile einräumen. Eine bislang weitaus weniger bekannte Möglichkeit – und nur von großen Spieleherstellern realisierbar ist das Organisieren von Promotions und Events. Bei Spielen wie League of Legends und WoW werden zum Beispiel jährlich stattfindende Tournaments organisiert. Auch diese tragen zum finanziellen Erfolg einen erheblichen Teil bei.

Vorteile für die Spieler

Generell lässt sich klar erkennen, dass die Spielerhersteller bei der Finanzierung von Spielen und Generierung von Geldmitteln weitaus flexibler und innovativer geworden sind. Generell muss das für die Spieler nicht wirklich ein Nachteil sein. Zumindest nicht solange der Spielfluss während des Spiels nicht gestört wird und der Spieler die Ausgaben die er selber tätigen kann in seiner eigenen Entscheidungsgewalt hat.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.